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veröffentlicht am 27.09.2019

Earth Strike: Greenpeace unterstützt weltweiten Protest für Klimaschutz

Umweltschutzorganisation setzt mit Erdkugel Zeichen für Klimaschutz - RednerInnen kritisieren österreichische Politik und Wirtschaft

Gemeinsam mit zehntausenden Menschen hat Greenpeace am weltweit stattfindenden Earth Strike in Wien teilgenommen. Über 65 zivilgesellschaftliche Organisationen, Gewerkschaften, politische Initiativen und Umwelt-NGOs verbündeten sich für den größten Klimastreik der österreichischen Geschichte. Greenpeace beteiligte sich mit einer überdimensionalen Erdkugel an der Route vom Hauptbahnhof bis zum Heldenplatz. Die Botschaft von Greenpeace am Earth Strike ist klar: Die Politik darf nicht mit leeren Wahlversprechungen unseren Planeten verspielen. Greenpeace fordert daher von der zukünftigen Regierung eine ökosoziale Steuerreform, eine Trendwende im Verkehr sowie den Ausstieg aus Öl und Gas.

„Aus dieser Klimakrise darf keine ausgewachsene Klimakatastrophe werden. Darum gehen wir mit Million Menschen auf der ganzen Welt auf die Straße. Jetzt müssen die handeln, die an den großen Schalthebeln sitzen: Politik und Wirtschaft müssen Klimaschutz endlich zur Priorität machen”, erklärt Greenpeace-Programmdirektorin Sophie Lampl. Und weiter: „Die Wahl am Sonntag ist eine Klimawahl: Unser Kreuzerl entscheidet über Klimaschutz in Österreich und damit über unsere Zukunft. Die nächste Regierung wird eine der letzten sein, die der Klimakrise noch entgegensteuern kann. Dafür braucht es eine ökosoziale Steuerreform, eine Verkehrswende und wir müssen raus aus Öl.” Jung und Alt, SchülerInnen und ArbeitnehmerInnen blieben für den Streik von Schule und Arbeitsplätzen fern, um ihre Forderung nach mehr Klimaschutz kundzutun.

Auch Klimasünder aus der Wirtschaft wurden bei dem Streik scharf kritisiert. Greenpeace nahm die OMV, den größten Ölkonzern Österreichs, in die Verantwortung. „Wir verfügen bereits heute über mehr Öl, Kohle und Gas als wir je verbrennen dürfen, wenn wir die Klimakrise aufhalten wollen. Die OMV will trotzdem neues Öl aus dem Boden holen. In Neuseeland gefährdet der Konzern mit seinen Bohrungen Wale und Delfine. Aber auch im heimischen Weinviertel soll der Boden auf der Jagd nach Öl aufgerissen werden. Wir werden nicht zulassen, die die Profitinteressen der dreckigen Fossilindustrie unsere Zukunft zerstört: Die OMV muss raus aus Öl”, sagt Lampl. Greenpeace fordert ein rasantes Umdenken: Raus aus Öl und dafür Investitionen in erneuerbare Energien und öffentliche Verkehrsnetze. Nur so lässt sich die Klimakrise bekämpfen.

Bildmaterial:

finden Sie unter: http://bit.ly/EarthStrike2019
(Credits: Mitja Kobal_Greenpeace)

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