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veröffentlicht am 28.11.2019

Egger Getränke/Greenpeace: Erste Limonade in der 1l-Mehrweg-Glasflasche

In Kooperation mit der Umweltschutzorganisation Greenpeace bringt Egger Getränke ab Frühjahr 2020 eine 1l-Glas-Mehrwegflasche auf den österreichischen Markt. Unter dem Handelsnamen Radlberger LIMÖ kommt damit eine Limonade in der umweltfreundlichen 1l-Glas-Mehrwegflasche in den Handel. Bislang ist das Mehrweg-Angebot bei Limonaden und Säften im Handel verschwindend gering, fast alles wird in Wegwerfplastik verpackt. Um die Müllberge zu reduzieren und die Umwelt zu schützen sind nun die Supermarktketten am Zug. Greenpeace fordert vom österreichischen Handel, die Mehrwegflaschen ab Frühjahr einzulisten und gut sichtbar in den Geschäften zu platzieren. Auch die Politik muss endlich aktiv werden: Ein Pfandsystem mit verpflichtender Mehrwegquote muss gesetzlich verankert werden, denn es schützt Klima und Umwelt - und kommt dem Wunsch der KonsumentInnen und Getränkehersteller nach.

Alexander Egit, Geschäftsführer von Greenpeace in Österreich: “Mit der Mehrwegflasche vermeiden wir Müll und schützen das Klima. Mehrwegflaschen sind die umweltfreundlichste Verpackung für Getränke - und achtzig Prozent der Österreicherinnen und Österreicher wünschen sich mehr Mehrwegflaschen im Supermarktregal. Egger trifft mit der Markteinführung der Radlberger LIMÖ in der 1l-Glas-Mehrwegflasche nicht nur einen Nerv bei den KonsumentInnen, sondern ist damit auch Vorreiter auf dem österreichischen Limonadenmarkt für Umwelt und Klimaschutz.” Die unabhängige Umweltschutzorganisation Greenpeace nimmt kein Geld von Regierungen und Unternehmen und unterstützt Egger Getränke unentgeltlich mit ihrer Expertise im Bereich Klima- und Umweltschutz bei der Umstellung auf ein Mehrwegsystem.

Martin Forster, Geschäftsführer von Egger Getränke: „Radlberger war schon immer innovativ: Vor 30 Jahren mit der Einführung von PET und heute mit Glas-Mehrweg. Wir möchten den Konsumenten eine Limonade am Puls der Zeit anbieten – und die gehört in Glas. So geht Sommer heute!“ meint Forster in Anlehnung an den legendären Radlberger-Werbespruch, der es in den breiten Sprachgebrauch geschafft hat.

Eine Glas-Mehrwegflasche kann rund 50 Mal wiederverwendet werden, während eine PET-Einwegflasche direkt im Müll landet. Außerdem werden (Pfand-)Glasflaschen viel öfter zurückgegeben und landen deutlich seltener in Böschungen, Büschen und Bächen. Derzeit sind über 80 Prozent aller Getränke in Österreich in Wegwerfplastik verpackt. Damit die Müllberge nicht weiter wachsen, brauche es eine klare Kehrtwende von Wegwerfen zu Wiederverwenden, so Greenpeace. “Damit wir unsere Verpackungsmüllberge reduzieren, muss auch der Handel seine Verantwortung wahrnehmen und der Mehrwegflasche den Vorrang geben. Die kommende Regierung muss ein Pfandsystem mit verpflichtender Mehrwegquote gesetzlich verankern, damit die Flaschen auch wirklich zurückgebracht und wiederbefüllt werden”, fordert der Greenpeace-Geschäftsführer.

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