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veröffentlicht am 26.07.2018

Umweltschutzorganisation fordert von Bundesregierung österreichweites Aus für Glyphosat

Glyphosat - Greenpeace begrüßt Kärntner Verbot in Haus und Garten

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace begrüßt das geplante Glyphosat-Verbot in Kärnten. Wie heute bekannt wurde, beabsichtigt die Kärntner Landesregierung künftig gefährliche Spritzmittel im privaten Haus- und Gartenbereich zu verbieten.

Bereits Anfang des Jahres war in Kärnten der Einsatz von Glyphosat auf öffentlichen Flächen wie Spielplätzen und Schulanlagen verboten worden. Greenpeace fordert nun von der Bundesregierung rund um Sebastian Kurz, endlich gegen gefährliche Pestizide wie Glyphosat in ganz Österreich aktiv zu werden.

„Gerade im privaten Bereich können Menschen besonders einfach mit den gefährlichen Chemikalien in Kontakt kommen. Auf Schutzkleidung wird hier leider meist verzichtet. Kärnten zieht nun die Konsequenzen und verbannt bedenkliche Giftmittel wie Glyphosat aus Haus und Garten“, sagt Sebastian Theissing-Matei, Landwirtschaftssprecher bei Greenpeace in Österreich. Vor allem in Kombination mit dem Pestizid-Verbot auf öffentlichen Flächen sei Kärnten damit Vorreiter beim Schutz seiner Bürgerinnen und Bürger.


Für berufliche Anwendungen, etwa in der Landwirtschaft, bleibt der Einsatz von Glyphosat aber auch in Kärnten erlaubt. Hier müsse der Bund aktiv werden, so Greenpeace. „Kanzler Kurz hat vor mehr als einem halben Jahr das Aus für Glyphosat in Österreich angekündigt. Geschehen ist seither jedoch nichts. Das Pflanzengift wird in Österreich weiterhin auf unseren Feldern versprüht. “Die Regierung muss jetzt endlich für einen österreichweiten Glyphosat-Ausstieg sorgen“, fordert Theissing-Matei.

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