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veröffentlicht am 02.12.2019

Österreicherin an dreitägigem Protest beteiligt

Greenpeace-AktivistInnen blockieren OMV-Büro in Neuseeland

100 UmweltschützerInnen protestieren seit gestern Abend europäischer Zeit vor dem OMV-Büro in New Plymouth, Taranaki. Einige der AktivistInnen blockieren bereits seit 16 Stunden den Eingang. Der Protest ist bis zum 4. Dezember geplant und richtet sich erneut gegen die geplanten Ölbohrungen der OMV vor Neuseeland. Neben Greenpeace beteiligen sich etliche andere Organisationen wie Extinction Rebellion, School Strike 4 Climate und 350 Aotearoa an der Protestaktion. Ebenso vor Ort ist die Österreicherin Magdalena Bischof, die bereits vor einer Woche für 57 Stunden ein Versorgungsschiff der OMV besetzt hat. Greenpeace fordert von der OMV, endlich die Bohrpläne in Neuseeland fallen zu lassen. Denn diese bedrohen gefährdete Meerestiere wie Wale und Delfine. Zusätzlich muss die zukünftige österreichische Regierung einen klimafreundlichen Strategiewechsel des österreichischen Öl- und Gaskonzerns anstoßen.

„Es ist wichtig, dass ich hier in Neuseeland gegen die Bohrungen der OMV protestiere. Damit kann ich Österreicherinnen und Österreichern zeigen, was der Konzern in entlegenen Meeren plant“, erklärt Bischof. „Wir konfrontieren die OMV sowohl zu Hause, als auch in Neuseeland. Und der Protest wird immer größer.“ Die aktuelle, dreitägige Aktion vor dem OMV-Büro findet im Zuge einer Protestwelle statt, die in den letzten Wochen sowohl in Neuseeland, als auch in Österreich für Aufsehen sorgte. Erst am Freitag startete der Weltklimastreik von Fridays for Future vor der OMV-Zentrale in Wien. Die Forderung: Raus aus fossilen Energien.

Mit den geplanten Bohrungen vor der Küste Taranakis und dem Great South Basin gefährdet die OMV nicht nur bedrohte Meerestiere wie Blauwale, Maui-Delfine und seltene neuseeländische Seelöwen. Der Konzern heizt mit den Bohrungen die Erderhitzung weiter an. Auch in Zukunft stehen fossile Energien bei der OMV im Mittelpunkt. „Die OMV setzt weiterhin auf Öl und Gas und ignoriert damit Millionen von Menschen, die sich weltweit für Klimaschutz einsetzen“, erklärt Lukas Meus, Meeresexperte bei Greenpeace in Österreich. „Jetzt ist die kommende Regierung gefragt. Als Eigentümerin der OMV kann sie über die Aufsichtsräte der OMV mitentscheiden. Die nächste Regierung muss einen kompletten Umbau der OMV einleiten: Raus aus fossilen und hin zu erneuerbaren Energien – für eine nachhaltige Zukunft der OMV.“

Bildmaterial
finden Sie unter: http://bit.ly/OMV-Blockade

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