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veröffentlicht am 12.06.2019

Greenpeace begrüßt geplantes Glyphosat-Verbot

Wien – Die Umweltschutzorganisation Greenpeace begrüßt, dass eine Mehrheit im österreichischen Nationalrat das Pflanzengift Glyphosat verbieten möchte. Ein entsprechender Antrag wurde heute von der SPÖ eingebracht und von der FPÖ unterstützt und kann bereits am 2. Juli zur endgültigen Abstimmung gebracht werden. Nach einer Kampagne von Greenpeace hatten sich im Mai erstmals alle österreichischen Parteien öffentlich für ein Verbot von Glyphosat ausgesprochen. Sie folgen damit der Einschätzung der Agentur für Krebsforschung der Weltgesundheitsorganisation, die Glyphosat für den Menschen als wahrscheinlich krebserregend” einstuft.

„Es ist ein großer Erfolg, dass nun die Mehrheit im Nationalrat Glyphosat verbieten möchte. Das Glyphosat-Verbot ist längst überfällig“, sagt Sebastian Theissing-Matei, Landwirtschaftsexperte bei Greenpeace in Österreich: „Greenpeace kämpft seit Jahren für ein Aus des wahrscheinlich krebserregenden Pflanzengifts in Österreich und der EU. Jetzt müssen die parlamentarischen Parteien die verbleibende Zeit bis zum 2. Juli nutzen, um alle europarechtlichen Details einzuarbeiten.“ In jedem Fall sei ein Verbot von Glyphosat ein großer Erfolg für den Schutz von Gesundheit und Artenvielfalt.

Nach einer Greenpeace-Kampagne zu Glyphosat hatten sich im Mai erstmals alle österreichischen Parteien öffentlich für ein Verbot des gefährlichen Pflanzengifts ausgesprochen. Bei Glyphosat handelt es sich um den am meisten eingesetzten Unkrautvernichter in Österreich. Das Pflanzengift ist laut der Internationalen Agentur für Krebsforschung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) beim Menschen „wahrscheinlich krebserregend“. Trotdzem ist Glyphosat derzeit EU-weit noch bis 2022 zugelassen.

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