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veröffentlicht am 16.04.2019

Plastikmüll von Nestlé an den Stränden der Philippinen gesammelt – Umweltschutzorganisation fordert von Nestlé ein Ende von Wegwerfplastik

Greenpeace bringt Nestlé 20 Meter großes Plastikmonster zurück

Vevey/Wien – Heute habe 65 Greenpeace-AktivistInnen aus sieben Ländern, darunter auch aus Österreich, ein Plastikmonster aus Nestlé-Verpackungen vor dem Hauptsitz des Schweizer Konzerns in Vevey platziert. Die Verpackungen aus Wegwerfplastik hat die Umweltschutzorganisation aus dem Meer gefischt oder an den Stränden der Philippinen aufgesammelt. Mit der heutigen Aktion bringt die Umweltschutzorganisation den Plastikmüll in Form eines 20 Meter langen drachenartigen Monsters zurück zum Verursacher. „Nestlé, Schluss mit Wegwerfplastik“ lautet die Forderung an das Unternehmen, die auch als Transparent von Greenpeace-KletterInnen am Konzerngebäude befestigt wurde.

„Nestlé produziert zwar in Europa, aber der Konzern hinterlässt seine Spuren bis in die Philippinen. Denn auch dort müllt Nestlé die Strände mit Wegwerfplastik zu. Ich will, dass der Konzern endlich Verantwortung übernimmt und Wegwerfplastik ein Ende setzt“, sagt der an der Aktion teilnehmende Wiener Greenpeace-Kletterer Micha Schwarzfurtner. Neben Österreich und der Schweiz haben sich auch Greenpeace-AktivistInnen aus Ungarn, Slowenien, Kroatien, Deutschland und den Niederlanden an der Aktion beteiligt. Einige von ihnen hielten Fischernetze gefüllt mit Nestlé-Plastikmüll in den Händen um auf die Verantwortung des Konzerns hinzuweisen. Aktionen fanden zudem auch bei Nestlé-Niederlassungen auf den Philippinen, in Kenia, Deutschland, Slowenien und Italien statt. Mitbeteiligt war die globale Bewegung Break Free From Plastic.

Nestlé wurde kürzlich bei verschiedenen Müll-Sammelaktionen in den Philippinen und weltweit als einer der größten Plastikverschmutzer identifiziert. Der Konzern produzierte letztes Jahr 1,7 Millionen Tonnen Wegwerfplastik, Tendenz steigend. „Nestlé hat zwar erkannt, dass sich die Welt in einer Plastikkrise befindet, doch setzt der Konzern weiterhin aus PR und Scheinlösungen statt auf konkrete und wirksame Maßnahmen. Wegwerfverpackungen eins zu eins mit anderen Materialien wie etwa Papier oder Bioplastik zu ersetzen, wird das Müllproblem nicht lösen. Hier braucht es ganz klar wiederverwendbare Mehrweg-Lösungen sowie eine signifikante Reduktion der Wegwerfverpackungen“, fordert Nunu Kaller, Expertin für Konsumfragen bei Greenpeace in Österreich.

Das Fact Sheet zu Nestlé finden Sie unter: https://bit.ly/2Um6lGp
Bild- und Videomaterial der Aktion finden Sie unter: https://bit.ly/2v7LwUQ
Die Fotos stehen für eine einmalige Verwendung unter Angabe der Photo Credits (© Yukon Benner / Greenpeace) kostenlos zur Verfügung.

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