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veröffentlicht am 15.11.2018

Nach Greenpeace-Kritik: Landtag beschließt 50-prozentige Bio-Quote in öffentlichen Einrichtungen

Greenpeace: Großer Erfolg für Bio im Burgenland

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace begrüßt den heute im burgenländischen Landtag beschlossenen Antrag für eine Bio-Wende in öffentlichen Einrichtungen.

Demnach wird bis 2021 mindestens die Hälfte aller Lebensmittel in öffentlichen Einrichtungen des Landes aus Bio-Landwirtschaft kommen. Bis 2022 soll ein ähnlicher Plan für alle Einrichtungen der Gemeinden erarbeitet werden. Bis dahin wird die Umsetzung jährlich evaluiert. Finanziert werden soll die Initiative durch Einsparungen an anderer Stelle. So sollen Fleisch-Portionen reduziert, Lebensmittelabfälle vermieden und verstärkt saisonales Obst und Gemüse eingekauft werden. Greenpeace hatte die öffentliche Beschaffung von Lebensmitteln im Burgenland in der Vergangenheit mehrmals kritisiert. Mit dem heute beschlossenen Paket erfüllt das Burgenland die zentralen Forderungen von Greenpeace und wird zu einem österreichweiten Vorreiter. Greenpeace appelliert an die übrigen Bundesländer jetzt nachzuziehen.

„Mit diesem Bio-Aktionsplan für die öffentliche Beschaffung setzt das Burgenland einen neuen Maßstab“, sagt Greenpeace-Landwirtschaftssprecher Sebastian Theissing-Matei. Im Mai landete das Burgenland in einem Greenpeace-Ranking zu umweltfreundlichem und gesunden Essen in Kindergärten und Schulen auf dem letzten Platz. Initiiert wurde das jetzige Bio-Paket von den Grünen, schlussendlich unterstützen aber alle Landtagsparteien den Beschluss. „Es ist gut, dass es im Burgenland so einen breiten Konsens und ein so klares Bekenntnis zu mehr Bio gibt. Mensch, Umwelt und Tier werden es danken – und zukünftige Generationen sowieso“, sagt Theissing-Matei. „Jetzt, wo das Burgenland vorzeigt wie es geht, müssen auch die anderen Bundesländer nachziehen!“

Bildmaterial
finden Sie unter: https://bit.ly/2K48YZB
Dieses steht unter Angabe der Photo Credits zur einmaligen Nutzung kostenlos zur Verfügung (© Greenpeace / Mitja Kobal)

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