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veröffentlicht am 07.02.2019

Rund 80 Prozent der 15 abgefragten Gemüsesorten stammen aus Österreich – Nur gut die Hälfte ist Bio

Greenpeace-Marktcheck: Vitaminreiches Wintergemüse in heimischen Supermärkten

Der Greenpeace-Marktcheck hat in den kalten Monaten die Auswahl bei Wintergemüse in den Supermärkten unter die Lupe genommen. Dazu hat die Umweltschutzorganisation geprüft, woher die 15 häufigsten Sorten stammen und ob sie biologisch produziert wurden. Denn saisonales und regionales Wintergemüse wie Kraut, Rüben, Grünkohl oder Sellerie ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern versorgt uns unter anderem mit Vitamin A, Vitamin C und Folsäure, die uns in den kalten Wintermonaten fehlen. Testsieger ist Interspar. Billa, Merkur und Spar liegen ex aequo auf Platz zwei.

Sebastian Theissing-Matei, Landwirtschaftsexperte bei Greenpeace in Österreich, erklärt: "Kraut und Rüben sind echtes Superfood in der kalten Jahreszeit. Regional angebaut, ist es nicht nur umweltfreundlicher als Gemüse aus der Ferne, sondern auch gesund." Wintergemüse kann unseren, in der kalten Jahreszeit großen Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen gut decken. So enthält eine Portion Kohlsprossen sogar doppelt so viel Vitamin C wie eine Orange. Vogerlsalat wiederum stärkt die Abwehrkräfte mit Vitamin C, b-Carotin, Vitamin B6, Folsäure, Eisen und Kalium.

Für die Auswahl an heimischem Wintergemüse aus Österreich in den Supermärkten vergibt Greenpeace im Schnitt die Note Gut. Rund zwölf der 15 wichtigsten Wintergemüsesorten in den Supermärkten sind aus heimischem Anbau. Nur Grünkohl aus Österreich gibt es in keinem einzigen Supermarkt. Verbessern können sich die Supermärkte noch beim Bio-Angebot: Im Schnitt bieten die Märkte acht der 15 geprüften Sorten in Bio-Qualität an. Neben Erdäpfeln, Karotten, Zwiebeln und Knoblauch stammen auch Pastinaken und Rote Rüben fast überall aus biologischer Landwirtschaft. Kohlsprossen, Weiß- und Rotkraut sind dagegen laut Angaben der Supermärkte derzeit generell nicht in Bio-Qualität erhältlich.

Mit dem Test will Greenpeace die große Vielfalt von Wintergemüse vor den Vorhang holen. Denn wie reichhaltig und divers Speisen mit Kraut und Rüben sind, ist bei vielen Leuten in Vergessenheit geraten. Theissing-Matei: "Jetzt ist die richtige Zeit, um mit Kraut und Rüben neue Köstlichkeiten zu zaubern. Es gibt viele einfache und g‘schmackige Gerichte, die das Beste aus den altbekannten Sorten rausholen." Greenpeace empfiehlt - wann immer möglich – regional, saisonal und bio zu kaufen. Denn heimisches Gemüse hat kurze Transportwege und wird nicht klimaschädigend, etwa mit dem Flugzeug, angeliefert.

Auch Greenpeace hat ein Menü mit dem saisonalen und regionalen Gemüse gekocht: Zartes Rote-Rüben-Carpaccio mit Kohlsprossen-Tarte und saftigem Kürbiskuchen zum Nachtisch.

Das Rezeptebuch zum Nachkochen
finden Sie unter: https://tinyurl.com/yauwbtkt

Bildmaterial
finden Sie unter: https://tinyurl.com/y8mv4a9d

Die Fotos stehen unter Angabe der Photo Credits (© Greenpeace / Mitja Kobal) kostenlos zur Verfügung.

Die Tabelle
mit den Ergebnissen finden Sie unter: https://tinyurl.com/y94suvvs

Weitere Informationen
Im Greenpeace-Warenkorb befanden sich im Detail: Chinakohl, Karotten, Kartoffeln, Grünkohl, Kohlsprossen, Knoblauch, Kürbis, Lauch, Pastinaken, Rote Rüben, Rotkraut, Sellerie, Vogerlsalat, Weißkraut, Zwiebeln.

Unter dem Titel „Nachhaltigkeit im Test“ nimmt der Greenpeace-Marktcheck regelmäßig das Sortiment des österreichischen Einzelhandels unter die Lupe. Jeweils zu Monatsanfang veröffentlicht Greenpeace ein Ranking der größten Supermarktketten in Österreich. Alle Tests finden Sie unter greenpeace.at/nachhaltigkeit-im-test

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