veröffentlicht am 11.01.2022

Greenpeace: Start des österreichischen Klimarats ist wichtiger Schritt für Klimapolitik

Umweltschutzorganisation begrüßt Einbindung BürgerInnen in Klimapolitik - Maßnahmenvorschläge müssen von Politik ernst genommen und in ambitionierten Gesetzen Niederschlag finden

Anlässlich des Starts des Klimarats begrüßt die Umweltschutzorganisation Greenpeace die Einbindung von österreichischen BürgerInnen in die Entscheidung über politische Maßnahmen zur Lösung der Klimakrise. Steigende Temperaturen, Wetterextreme und damit verbundenen Konsequenzen stellen unsere Gesellschaft vor beispiellose Herausforderungen. Der im Rahmen des Klimavolksbegehrens geforderte Klimarat ermöglicht BürgerInnen nun erstmals, sich an der Suche nach Lösungen für eine grüne und nachhaltige Zukunft zu beteiligen. So sollen Empfehlungen zum Kampf gegen die Klimakrise aus der Bevölkerung direkt an die Politik übermittelt und damit auf die Klimapolitik eingewirkt werden.

“Die Klimakrise betrifft uns alle. Umso wichtiger ist es, dass BürgerInnen bei der Lösungsfindung eingebunden werden”, so Jasmin Duregger, Klima- und Energieexpertin bei Greenpeace in Österreich. “Damit die Empfehlungen des Klimarats am Ende nicht im Sand verlaufen, muss die Regierung die Umsetzung ernsthaft und rasch vorantreiben. Transparenz ist dabei ein Schlüsselfaktor: Von der Zusammenstellung des Rats über die Empfehlungen bis hin zur Umsetzung durch die Politik muss die Öffentlichkeit den Prozess verfolgen können. Die Wirksamkeit des Klimarats im Kampf gegen die Klimakrise wird schlussendlich auch daran gemessen, welche Empfehlungen in konkreten Gesetzen Niederschlag finden werden”, mahnt Duregger.

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