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veröffentlicht am 05.09.2018

Großteil wünscht sich mehr vegetarische Auswahl – Nur 13 Prozent sehr zufrieden mit Schulessen

Greenpeace-Umfrage: Rund 90 Prozent wollen mehr biologisches und regionales Essen an Schulen

Wien – Eine von Greenpeace durchgeführte Online-Umfrage zur Verpflegung an Österreichs Schulen zeigt den weit verbreiteten Wunsch nach Verbesserungen beim Schulessen. Konkret fänden 90 Prozent der Befragten mehr biologische Lebensmittel an ihrer Schule wichtig, 92 Prozent hätten gerne mehr regionale Kost am Speiseplan. Mehr Gerichte ohne Fleisch wünschen sich 71 Prozent. Sehr zufrieden mit dem derzeitigen Essensangebot an ihrer Schule sind nur 13 Prozent der Befragten. Der größte Anteil, nämlich 38 Prozent, ist wenig oder gar nicht zufrieden. Teilgenommen haben österreichweit 2.450 Personen (davon 40 Prozent Eltern, 36 Prozent SchülerInnen oder Ex-SchülerInnen, 18 Prozent Lehrpersonal, 6 Prozent sonstige Betreuungspersonen). Bewertet wurden dabei 1.248 verschiedene öffentliche Schulen. Greenpeace fordert nun von Bundesländern und Gemeinden verbindliche Vorgaben für besseres Essen an Österreichs Schulen.

„Bei dem Essen, das Tag für Tag in der Schule auf den Tellern unserer Kinder landet, besteht offensichtlich deutlicher Verbesserungsbedarf“, sagt Greenpeace-Sprecher Herwig Schuster. „75 Prozent der Befragten haben angegeben, dass den Kindern mindestens dreimal pro Woche Gerichte mit Fleisch aufgetischt werden, häufig gibt es sogar jeden Tag Fleisch. Dabei ist ein so hoher Fleischkonsum erwiesenermaßen ungesund. Es ist daher nicht überraschend, dass sich hier viele der Befragten mehr vegetarische Auswahl wünschen“, meint Schuster. Ein gutes Drittel, nämlich 34 Prozent, hat außerdem angegeben, dass es an ihrer Schule niemals Bio-Essen gibt. „Gerade hier ist der Wunsch nach Veränderung bei den Befragten sehr ausgeprägt, 90 Prozent wünschen sich mehr Bio an den Schulen“, erklärt Schuster. Außerdem hätten 92 Prozent gerne mehr regionales Essen.

Weiters äußerten die befragten Personen Unzufriedenheit, was die Informationslage betrifft: Ganze zwei Drittel (66 Prozent) fühlen sich gar nicht oder nur wenig über Herkunft und Qualität des Schulessens informiert. Schuster: „Neben mehr Information für Schülerinnen, Schüler und Eltern braucht es vor allem klare Vorgaben seitens der Gemeinden und der Bundesländer. Mit höheren Bio-Quoten und einem größeren vegetarischen Angebot würden die politischen Verantwortlichen den Wünschen vieler Familien sehr entgegenkommen!“

Die Umfrage-Ergebnisse im Detail finden Sie hier: https://goo.gl/ySCNC3

Das Greenpeace-Bundesländerranking zu Schul- und Kindergartenessen von Mai 2018 finden Sie hier: https://goo.gl/BCV44S

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