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veröffentlicht am 04.06.2019

Umweltschutzorganisation fordert von Innenminister lückenlose Aufklärung und Konsequenzen

Greenpeace verurteilt Polizeigewalt gegen Klima-AktivistInnen

Wien - Die Umweltschutzorganisation Greenpeace verurteilt das harte Vorgehen der Polizei gegen Klima-AktivistInnen am vergangenen Freitag in Wien. Diese hatten unabhängig von der Klima-Demonstration eine Straßenkreuzung bei der Urania blockiert. Die in den sozialen Medien kursierenden Videos zeigen etwa, wie PolizistInnen auf AktivistInnen einschlagen/zuschlagen. Auch zu sehen ist, wie ein am Boden fixierter Aktivist beinahe von einem Polizeiwagen überrollt wird. „Klimaschutz ist kein Verbrechen. Polizeigewalt hingegen schon. Innenminister Peschorn muss für eine lückenlose Aufklärung und für Konsequenzen sorgen. So etwas darf nicht wieder passieren", fordert Greenpeace-Geschäftsführer Alexander Egit.

Greenpeace distanziert sich von allen Formen der Gewaltanwendung. Seit fast 50 Jahren stellt sich die internationale Umweltorganisation all jenen gewaltfrei entgegen, die die Erde ausbeuten, Tiere und Pflanzen zugrunde richten oder die Klimaerhitzung antreiben. "Die größte Herausforderung der heutigen Zeit ist, die Klimakatastrophe zu verhindern. Dazu müssen wir uns alle gewaltfrei mit aller Kraft einsetzen. Nur so haben auch künftige Generationen die Chance auf eine lebenswerte Zukunft", sagt Egit.

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