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veröffentlicht am 08.05.2018

Umweltschutzorganisation pocht neben ambitionierten Zielen, konkreten Maßnahmen und ausreichend finanziellen Mitteln auf volle Transparenz im Beteiligungsprozess

Klimastrategie: Greenpeace fordert 365 Euro-Ticket in allen Verkehrsregionen

Wien - In ihrer Stellungnahme zur Klima- und Energiestrategie fordert die Umweltschutzorganisation Greenpeace vor allem eine umfassende ökosoziale Steuerreform, den vollständigen Abbau umweltschädlicher Subventionen sowie eine Stärkung des öffentlichen Verkehrs. Greenpeace drängt etwa auf ein 365 Euro-Ticket für Erwachsene in allen Bundesländern sowie dem Verkehrsverbund Ost – mit Wien, Niederösterreich und Burgenland. Zudem fordert die Umweltschutzorganisation volle Transparenz im Beteiligungsprozess.

Für eine ernst zu nehmende Klima- und Energiestrategie brauche es ambitionierte Ziele, einen fixen Zeitplan, klare Zuständigkeiten sowie eine ausreichende Finanzierung von konkreten Maßnahmen, insbesondere im Verkehrssektor. “Der Verkehr ist Klimakiller Nummer Eins. Um mit den Treibhausgasen runterzukommen, braucht es eine radikale Trendumkehr in der Mobilität”, so Adam Pawloff, Klima- und Energiesprecher von Greenpeace in Österreich. Und weiter: “Die Österreicherinnen und Österreicher müssen umweltfreundlich, schnell und leistbar von A nach B kommen. Darum fordern wir etwa ein jährliches Öffi-Ticket um 365 Euro für alle Verkehrsregionen in Österreich.” Alleine im Wiener Umland würden davon 550.000 PendlerInnen profitieren.

“Die Regierung muss mit dem Klimaschutz ernst machen und die Klimastrategie auf komplett neue Beine stellen. Umweltministerin Köstinger und Co dürfen sich nicht von Wirtschaftskammer und Industriellenvereinigung in die Knie zwingen lassen, sondern müssen im Interesse der Bevölkerung und künftiger Generationen handeln. Nur dann haben wir eine Chance, die Klimazerstörung abzuwenden”, fordert Pawloff. Die Umweltschutzorganisation verlangt im Zuge des Beteiligungsprozesses die Offenlegung aller Stellungnahmen und eine schriftliche Begründung, wenn Vorschläge nicht aufgenommen werden. Auch die Ergebnisse aus dem Stakeholder-Prozess sollen im Internet veröffentlicht werden.

Die gesamte Stellungnahme von Greenpeace zur Klima- und Energiestrategie finden Sie hier: http://bit.ly/2wp302w

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