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veröffentlicht am 10.07.2018

Ministerin Hartinger-Klein muss umfassende Risikobewertung und Kennzeichnung sicherstellen

Neue Gentechnik: Greenpeace unterstützt Forderung des Handels nach Regulierung

Wien – Die Umweltschutzorganisation Greenpeace unterstützt die heutige Forderung von Handel und Lebensmittel-Erzeugern neue Gentechnik-Verfahren EU-weit zu regulieren. Bei diesen Techniken wird gezielt in die DNA etwa von Pflanzen eingegriffen, mit dem Ziel, neue Eigenschaften zu entwickeln. Welche Risiken dabei entstehen können, ist bislang ungeklärt. Daher fordert Greenpeace eine umfassende Risikobewertung und eine Kennzeichnungspflicht für Lebensmittel, die mit den neuen Gentechnik-Methoden produziert wurden. Dafür müsse sich auch die zuständige Ministerin Beate Hartinger- Klein auf europäischer Ebene stark machen.

„Wir wissen noch nicht, welche Auswirkungen die neue Gentechnik auf Pflanzen, Tiere oder Menschen hat. Es braucht hier unbedingt eine umfassende, individuelle Risikobewertung und eine verpflichtende Kennzeichnung der gentechnisch veränderten Lebensmittel. Denn ohne Kennzeichnung könnten wir alle schon bald Gentechnik auf unseren Tellern haben – ohne es zu wissen“, warnt der Landwirtschaftssprecher von Greenpeace in Österreich, Sebastian Theissing-Matei. Dabei zeigen Umfragen, dass Dreiviertel der ÖsterreicherInnen Gentechnik im Essen ablehnen.

Die zuständige Ministerin Beate Hartinger-Klein hatte sich bereits Anfang Juni dafür ausgesprochen, die neuen Methoden unter europäischem Gentechnik-Recht zu regulieren. Theissing-Matei: „Österreich ist seit jeher Vorreiter in Sachen Gentechnikfreiheit. Unsere gentechnikfreie Landwirtschaft ist eine echte Erfolgsgeschichte – ökologisch sowie ökonomisch. Das dürfen wir jetzt nicht aufs Spiel setzten. Ministerin Hartinger-Klein muss ihren Worten Taten folgen lassen und eine europäische Allianz gegen die neue Gentechnik auf unseren Tellern schmieden.“

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